PNP | 15.05.2012 |

Staatssekretär Andreas Scheuer (r.) und Hengersbergs Bürgermeister Christian Mayer (2. v. l.) ließen sich vom Präsidenten der Autobahndirektion Südbayern Paul Lichtenwald (2. v. r.) und dem Leiter der Dienststelle Regensburg Christian Unzner (l.) über den Bau des Parkplatzes Manzing informieren.
Für die Sanierung der Fahrbahnen auf der A 3 im Bereich der Autobahndirektion Regensburg − dies ist der Bereich von der Landesgrenze zu Österreich bis zur Anschlussstelle Parsberg − ist ein Investitionsbedarf von rund 100 Millionen Euro erforderlich. Dies stellte Paul Lichtenwald, Präsident der Autobahndirektion Regensburg, gegenüber der Deggendorfer Zeitung auf der Baustelle des Autobahnparkplatzes Manzing, Marktgemeinde Hengersberg, fest.
Mit der Sanierung der rund 19 Kilometer von Rosenhof bis Kirchroth werde heuer der Anfang gemacht. Im kommenden Jahr folgt der Ausbau zwischen Kirchroth und Rosenhof (in Fahrtrichtung Regensburg). Dafür stehen 17,5 Millionen Euro zur Verfügung.
In den nächsten Jahren sollen dann die Bereiche zwischen Kirchroth und Straubing sowie zwischen Straubing und Deggendorf folgen. Für den Bereich zwischen Kirchroth und Straubing rechnet die Autobahndirektion mit Kosten von rund 30 Millionen Euro, für den Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf werden noch keine Schätzungen genannt. Hier hat man auf der von den Lastwagen stark frequentierten Fahrspur einen Längsriss festgestellt. Jeden Winter wird die Autobahn deshalb stärker in Mitleidenschaft gezogen.
Schwierig wird es laut Lichtenwald und Christian Unzner (ebenfalls von der Autobahndirektion) mit der Festlegung eines zeitlichen Rahmens. Lichtenwald: “Das hängt von der Haushaltslage in den nächsten Jahren ab.”
Noch im August soll der Ausbau des Parkplatzes Manzing − der künftig Parkplatz Ohetal heißen wird − fertiggestellt sein. Wie Unzner und Michael Köstlinger (ebenfalls von der Autobahndirektion) erklärten, sei die A 3 in diesem Bereich mit rund 50 000 Fahrzeugen in 24 Stunden frequentiert, ein Fünftel davon seien Lkw. Die Lkw-Fahrer müssten aber sehr stringente Ruhe- und Pausenregelungen einhalten. Deshalb seien der Ausbau und die Erweiterung notwendig.