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ANDREAS SCHEUER
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„Wir sind das Original“

PNP | 22.02.2012 |

Bereit für den Jubiläums-Aschermittwoch (v.l.): Kreisvorsitzender Passau-Stadt Dr. GerhardWaschler, Franz Küblbeck (JU), Barbara Dankesreiter (FU), Landrat Franz Meyer, Armin Dickl, Steffi Schneider (FU), die MdL Konrad Kobler und Walter Taubeneder, stellvertretende Landrätin Gerlinde Kaupa, Bezirksrat Horst Wipplinger, Klaus Weidinger, Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer und Geschäftsführer Raimund Kneidinger. − Foto: Jäger

Der Politische Aschermittwoch in Passau hat in Zeiten des Vorwahlkampfs besondere politische Brisanz

Von Wolfgang Lampelsdorfer
So spannend war der Aschermittwoch schon lange nicht mehr. Dass Christian Ude in Vilshofen ein Volksfestzelt für 3500 Besucher füllen will, kratzt am „Mia-san-mia-Gefühl“ der CSU – und lässt für heute einen politischen Schlagabtausch der Extraklasse erwarten, einen Vorgeschmack auf den anstehenden Wahlkampf. Da Parteichef Horst Seehofer als Interims-Bundespräsident politische Zurückhaltung auferlegt ist, soll „Mister Aschermittwoch“ Edmund Stoiber an seine emotionalen Auftritte von 1994 bis 2007 anknüpfen. Entsprechend groß ist das Interesse der Medien mit über 200 in Passau akkreditierten Journalisten.
Wieviele Besucher werden es denn? „Gefühlte 10 000“, scherzte Raimund Kneidinger, CSU-Kreisgeschäftsführer und Hauptorganisator, bei einer Pressekonferenz in der Halle, in der gestern Vormittag die ersten Fernsehteams schon beim Kabel-Verlegen waren. Die tatsächlichen Zahlen hütet die CSU wie ein Staatsgeheimnis. 6000 Besucher, so lautete die Faustformel der vergangenen Jahre, Skeptiker setzen die Zahl eher bei 4000 an. Sei es wie es sei – zumindest zahlenmäßig bleibt die CSU im Fern-Duell mit Udes 3500-Mann-Zelt deutlicher Punktsieger, zumal laut Kneidinger die Busanmeldungen heuer mit 60 einen neuen Rekordstand erreichen. Ansonsten ist man für alle Eventualitäten gerüstet, könnte im Bedarfsfall sogar Public Viewing vor der Halle anbieten.
„Wir sind das Original. Alles andere ist nur Kopie“, zeigte Kreisvorsitzender Dr. Gerhard Waschler gestern bei der Pressekonferenz schon mal Flagge. Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer verwies zum Jubiläumsjahr „60. Politischer Aschermittwoch“ auf die Tradition des größten Polit-Stammtischs der Welt.
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CSU demonstriert Selbstbewusstsein

PNP | 22.02.2012 |

Straßkirchen. „Wer, wenn nicht wir!“ – eine Frage ohne Fragezeichen. Selbstbewusstsein demonstrierte die CSU gestern Abend beim traditionellen Medienempfang im „Gutsbräu“ in Straßkirchen, der eigens für diesen Anlass wieder eröffnet worden war. Und damit das Selbstbewusstsein auch nicht übersehen wird, lag der neue Fan-Artikel bereit: ein blau-weißer Schal mit Frage und Antwort.
Das Interesse der Medien gestern war groß, größer als in den Vorjahren, wie beim Small-Talk im alten Gewölbe immer wieder zu hören war. Rund 250 Leute von Fernsehsendern, Radiostationen, Zeitungen und Zeitschriften drängten sich zum lockeren Plausch mit bayerischen Spezialitäten. Raimund Kneidinger (r.), Geschäftsführer des Passauer Bundeswahlkreises, ging zufrieden durch die Reihen, während CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt (2.v.l.) ein Interview nach dem anderen in der Kälte, draußen vor dem großen CSU-Emblem am Eingang des „Gutsbräu“ gab. Bei der offiziellen Eröffnung versprach er indes eine „warme Dreiländerhalle morgen, während andere ins ungemütliche Zelt müssen“. Kämpferisch versprach Dobrindt als Redner „zwei Ausnahmeathleten“, Horst Seehofer und Edmund Stoiber nämlich, die „in die Arena steigen werden“. Auch CSU-Bezirksvorsitzender Manfred Weber (3.v.l.) war angesichts des SPD-Spektakels mit Christian Ude heute nicht bange: „Wir haben schon viele kommen und gehen sehen“, erinnerte er an die FDP oder die Freien Wähler, die in früheren Jahren immer wieder Achtungs-Aufsehen mit ihren Aschermittwochs-Veranstaltungen erregt hätten, „aber die CSU bleibt“, erinnerte Weber an den 60. Aschermittwoch, der heuer in Passau gefeiert wird. So gut gelaunt verzichtete Landrat Franz Meyer (l.) auf seine Rede und die damit verbundene traditionelle Werbung fürs Passauer Land. Immerhin eine Mappe, die die Schönheiten der Region preist, hatte er bereits vor dem offiziellen Beginn Gerda Hasselfeldt (3.v.r.), Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, überreicht. Zum Stammtisch vor dem großen Stammtisch waren auch Verkehrsstaatssekretär MdB Andreas Scheuer (M.) und Bayerns Bildungsstaatssekretär MdL Bernd Sibler (r.) gekommen, gesichtet wurden ebenso weitere CSU-Größen wie die MdB Ernst Hinsken und Barthl Kalb, die MdL Konrad Kobler, Walter Taubeneder und Erwin Huber sowie die JU-Vorsitzende Katrin Poleschner.  - ek/F: Thomas Jäger

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„Stadt Passau hat das digitale Zeitalter verschlafen!”

15.02.2012 | Passauer Wochenblatt |

Stadtrat Andreas Dittlmann machte mit seinem Facebook-Antrag den Auftakt – jetzt legt Staatssekretär Andreas Scheuer nach: Seiner Meinung nach hat die Stadt Passau bislang das digitale Zeitalter verschlafen.
„Ein einfacher und noch dazu unübersichtlicher Homepage-Auftritt reicht heute nicht mehr aus”, sagt Scheuer. „Die Stadt Passau verschläft komplett die Möglichkeiten der digitalen Welt!” Eine Passau-App wäre in Scheuers Augen schon längst überfällig. „Es geht um Transparenz, Service, Info und Tourismus”, so der Staatssekretär. „Andere Städte leben das bereits vor!”
Scheuer würde eine Kooperation mit der Uni Passau als sinnvolle und auch kostengünstige Option erachten: „Da gibt es fähige junge Leute, die bereits Apps programmiert haben!” Der CSU-Politiker will jetzt von der Stadt per Fragenkatalog ganz genau wissen, was in digitaler Richtung geplant ist. Im Landratsamt Regen beispielsweise soll eine Stelle für einen Medien- und Öffentlichkeitsbeauftragten geschaffen werden.
Und Passau? Geht man auf www.passau-tourismus.de, landet man auf der Seite von „Stadtfuchs” Matthias Koopmann. Der hatte sich die brach liegende Domain schon vor geraumer Zeit gesichert…
Autor: Martin Reitmeier

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Netzwerkkonferenz zum Aktionsplan

Verkehrsrundschau | 15.02.2012 |

Berlin. „Deutschland ist und bleibt das Logistikland Nummer 1, aber um das zu erhalten, müssen wir einiges tun“, stellte Staatssekretär Rainer Bomba zu Beginn der Netzwerkkonferenz zum Aktionsplan Gütervkerkehr und Logistik fest. Rund 150 Teilnehmer waren ins Bundesverkehrsministerium in Berlin zu der Veranstaltung gekommen, um sich über die geeigneten Maßnahmen hierfür zu informieren und auszutauschen. Im Mittelpunkt standen die Punkte des Aktionsplans „Gute Arbeitsbedingungen und Ausbildung im Transportgewerbe“ sowie „Vermarktung des Logistikstandorts Deutschland“.
Um die aktuelle und künftige Situation des Arbeitsmarktes zu erfassen, erstellt das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) jährlich den Marktbeobachtungsbericht. Wolfgang Severing vom BAG stellte die wichtigsten Ergebnise vor und zeigte die schwierige Situation vieler Berufsfelder der Logistik auf: Eine hohe Altersstruktur, geringe Ausbildungsquoten, eine hohe physische und psychische Belastung der Arbeitnehmer, dazu das fehlende Brancheninteresse und die mangelnde Imagedarstellung der Branche sind einige kritischen Punkte, die der Bericht darstellt. Hierdurch werde sich der „Kampf um gut qualifizierte Arbeitskräfte“, der laut Bomba bereits begonnen habe, noch zuspitzen. Severing stellte insbesondere die Situation bei Berufskraftfahrern und Binnenschiffern in den Fokus. Schwierig sei die Lage aber auch bei den Schienenfahrzeugführern, so Severing.
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Auf der dunklen Seite des Mondes

wochenblatt.de | 14.02.2012 |

Die Stadt Passau ist drauf und dran, das digitale Zeitalter zu verschlafen.
Wenn das fünfte Lichtlein brennt, hat man Weihnachten verpennt – diesen Kinderreim kann man durchaus auf das Passauer Rathaus übertragen, was den Sprung in das digitale Zeitalter betrifft. Die Stadt Passau – zu Zeiten von OB Willi Schmöller Musterstadt für ganz Deutschland in Sachen Reformen – ist digital gesehen auf der dunklen Seite des Mondes geblieben. Die Stadt Passau, die sich immer so gerne mit Städten wie Linz oder Salzburg vergleicht, hinkt digital gesehen mittlerweile sogar Orten wie Bodenmais hinterher. Eine offene Wunde, in die nun CSU-Stadtrat Andreas Scheuer den Finger legt. 
Beispiele gefällig? Wenn sich ein Tourist über Passau im Internet informieren möchte und dazu die Domain www.passau-tourismus.de eingibt, landet er nicht etwa bei Passau Tourismus, sondern beim Stadtfuchs und Stadtrat Matthias Koopmann. Irre, was? Wenn sich jemand, wie mittlerweile allgemein üblich, für sein Smartphone eine Passau-App runterladen möchte, wird keine solche finden. So eine Touri-App gibt es zwar im Landkreis Freyung-Grafenau, aber das ach so weltoffene Passau hat dafür kein Interesse.
Wenn sich jemand zum Beispiel über das Internet-Netzwerk Facebook über Passau bzw. deren touristische Einrichtungen informieren möchte, der wird dort kein Angebot der Stadt Passau bzw. ihres Tourismus-Vereins finden. Wie nützlich aber Facebook-Aktivitäten für eine Kommune sein können, macht der Regener SPD-Landrat vor und richtet deshalb sogar eine eigene Dienststelle ein. Und ganz nebenbei: Die Stadt Linz hat mittlerweile 38000 Fans auf Facebook, die „Gefällt mir” sagen.
Der Stadt Passau gefällt das nicht. Dort rümpft man übers Internet eher die Nase. Sogar zum „Live-Stream” der Stadtratssitzungen musste man die Verantwortlichen wie den sprichwörtlichen Hund zur Jagd tragen. Woher diese mangelnde Affinität zu modernen digitalen Medien stammt, ist zwar unergründlich, aber handfest spürbar. Dabei würden sich gerade in Passau mit der Universität tolle und dazu sicher kostengünstige Möglichkeiten der Zusammenarbeit geradezu anbieten.
Nein, im Jahr 2012 ist die Stadt Passau nicht wirklich im digitalen Zeitalter angekommen. Und ihr droht, nicht mal mehr auf den vorbeifahrenden Zug aufspringen zu können, wenn nicht bald jemand losläuft. Aber vielleicht will ja einfach keiner, vielleicht denkt man sich im Passauer Rathaus: „2012? Oh mei, dann rentiert sich’s ja eh nicht mehr…”
Autor: Stefan Brandl

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